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Medienberichte: Sudaner wegen Tragen von Frauenkleidern ausgepeitscht

(PRIDE1.de/kt) Im Sudan sollen nach unterschiedlichen Medienberichten 19 Männer öffentlich ausgepeitscht worden sein, weil sie auf einer Party Frauenkleider getragen haben und sich „weibisch“ verhalten haben. Mit der öffentlichen Auspeitschung sollten die „schweren, moralischen Verstöße“ bestraft werden, so die Berichte.
Neben der körperlichen Gewalt ordnete der Richter noch hohe Geldstrafen an. Der „Sudan Tribute“ berichtet, dass es kein ordentliches Verfahren für die Männer gegeben habe. Ihnen sei kein Anwalt zugesprochen worden, hieß es hier.
Homosexualität ist im Sudan illegal. In dem muslimisch-christlichen Land drohen unterschiedliche Strafen. Auspeitschungen, lebenslange Haft und sogar die Todesstrafe sind vorgesehen.

von inli 12.08.10 23:17, 860 *gelesen