Schauspiel Essen / Grillo-Theater

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Die große Bühne ist das Zentrum des Theaters. Hier sehen Sie die großen Klassiker von Shakespeare bis Schiller, Hebbel und Ibsen. Große Emotionen und Pathos, Utopien und Märchenwelten, Helden und Fabelwesen treffen auf Menschen von heute, auf ihre Geschichten, ihre Ängste und Sehnsüchte.

Das Grillo-Theater in Essen ist eines der ältesten Theater im Ruhrgebiet. Seinen Namen verdankt es seinem großzügigen Stifter, dem Großindustriellen Friedrich Grillo, der 1852 als Sohn einer Essener Kaufmannsfamilie geboren, auch maßgeblichen Einfluß auf die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung des Ruhrgebiets hatte.

Am 16.9.1892 wurde das vom bekannten Berliner Theaterarchitekten Heinrich Seeling im neo-klassizistischen Stil errichtete Schauspielhaus mit Lessings 'Minna von Barnhelm' eröffnet. Wenige Jahre später erhielt es einen Orchestergraben für Opernaufführungen und wurde mit der Bevölkerungsexplosion nach der Jahrhundertwende schon zu klein für die drei Sparten Oper, Tanz und Schauspiel, so dass das Sprechtheater in den zwanziger Jahren eine eigene Spielstätte in der Hindenburgstraße erhielt.

Im Jahre 1933 geriet das Grillo-Theater jedoch - wie alle anderen Theater - unter den Terror des Naziregimes und büßte durch die Bomben im zweiten Weltkrieg mehr als seine wilhelminische Schnörkelfassade ein. Nach einem beispiellosen Wiederaufbau wurde das Grillo-Theater 1950, nun mit streng sachlicher Front, mit der Inszenierung der 'Meistersinger von Nürnberg' wiedereröffnet. Dennoch war der Wiederaufbau umstritten, denn schon damals wurde der Wunsch nach dem Neubau eines Opernhauses laut, der allerdings erst 1988 mit der Eröffnung des Aalto-Theater erfüllt wurde.

In der Folge erhielten die Essener Bühnen unter der Intendanz von Dr. Erich Schumacher (1958-1974) und mit Chefdramaturgin Dr. Ilka Boll wieder überregionale Bedeutung und Anerkennung. Besonders die Inszenierungen von Erwin Piscator und Jean-Louis Barrault, aber auch Kenters Inszenierung von Brechts Stück 'Der Kauskasische Kreidekreis' setzten hier maßgebliche Akzente.

Mitte der 80er Jahre geriet das Grillo-Theater erneut ins Blickfeld öffentlicher Auseinandersetzungen. Aufgrund von Sicherheitsmängeln, die auch dem Neubau des Aalto-Theaters Vorschub geleistet hatten, drohte dem sanierungsbedürftigen Haus nun die Schließung. Der damalige Schauspielintendant Hans-Günther Heyme konnte dies jedoch erfolgreich verhindern, und nach aufwändigem Umbau - auf Basis der Entwürfe des Architekten Werner Ruhnau - erhielt das Grillo-Theater sein jetziges Gesicht. Mit der Erweiterung des Spielraums und gleichzeitiger Verringerung des Platzangebotes (von 670 auf 400 Plätze) wurde ein modernes, variables Raumtheater geschaffen, das im September 1990 mit Shakespeares 'Sommernachtstraum' wiedereröffnet wurde.

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zuletzt geprüft: 13.02.2009

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